Vollmilchschokolade mit Vollrohrzuckergeschmack trotz Abwertung bei Stiftung Warentest eine Qualitätsschokolade
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"Geschmackstest" Schokolade
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Hier finden Sie Statements zum Fairen Handel von vielen Prominenten Unterstützern der Kampagne fair feels good.
z.B. Hannes Jaenicke
"Ich engagiere mich für ,fair feels good.‘, weil die Kampagne...
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Seit dem Start von fair feels good. 2003 haben wir mit vielen Aktionen auf die Vorteile von Produkten aus Fairem Handel hingewiesen.
Alle Materialien werden - so lange der Vorrat reicht - kostenlos abgegeben. Lediglich die Versandkosten sind zu übernehmen.
Was der Faire Handel bewirkt
Rund 800.000 Produzentenfamilien in 45 Ländern profitieren vom Fairen Handel. Mit Hilfe von langfristigen Verträgen, direktem Handel (ohne Zwischenhändler), Mindestpreisen und einem FairTrade-Aufschlag können sie in ihre wirtschaftliche und soziale Zukunft investieren. Einige Beispiele:
Ghana: Mit Kakao Grundschulen und Brunnen gebaut
Ntesere, Bomfa oder Fenaso - kleine Dörfer mitten im Dschungel von Ghana. Hier haben sich 43.000 Bauernfamilien zur Kakaogenossenschaft Kuapa Kokoo zusammengeschlossen. Seit 1995 liefern sie an den Fairen Handel in Europa. Mit dem erzielten Mehrpreis für ihren Kakao werden Förderprojekte in den Dörfern finanziert.
Dazu wird die FairTrade-Prämie in einen Fonds eingezahlt. Über dessen Verwendung bestimmt ein demokratisch gewählter Vorstand der Bauernvereinigung. So entstanden in den vergangenen Jahren Grundschulen, Toilettenanlagen und Brunnen mit sauberem Trinkwasser. Nana Appiah Kubi, Präsident von Kuapa Kokoo: "Die Prämiengelder aus dem Fairen Handel für die Allgemeinheit zu verwenden, ist besser, als jedem Einzelnen nur eine Handvoll Cedis auszahlen zu können."
Mexiko: Mit Kaffee die Medizin bezahlen
Im Süden Mexikos haben Indio-Familien aus 53 Dörfern 1985 die Kaffeegenossenschaft UCIRI gegründet. Sie produzieren ihren Kaffee mit Hilfe traditioneller Anbau- und Verarbeitungsmethoden: Kompost aus Pflanzenabfällen wird auf den Feldern ausgebracht, das Unkraut mit der Hand gejätet und Schädlinge werden ohne Pestizide bekämpft. Das Ergebnis: ein hundertprozentig biologisch-organischer Spitzenkaffee mit Zertifikat. Zwei Drittel dieses Kaffees werden zu Bedingungen des Fairen Handels exportiert. So erhalten die UCIRI-Mitglieder pro (US)Pfund Rohkaffee 1,26 US-Dollar statt der auf dem Weltmarkt üblichen 50 bis 60 (US-)Cent. Die Mehreinnahmen steckten die Genossenschaftsmitglieder in den Aufbau eines ärztlichen und zahnmedizinischen Gesundheitszentrums mit angeschlossener Apotheke. Viele Mitglieder hatten davor noch nie einen Arzt gesehen.
Indien: Mit Tee eine Rentenkasse eingerichtet
Die Teeplantage der Genossenschaft United Nilgiri Tea Estate im Süden Indiens hat mit den Mehreinnahmen aus dem Fairen Handel 1995 eine Rentenkasse eingerichtet. Arbeiterinnen und Arbeiter können damit eine Rente von 800 bis 1.200 Rupien im Monat erreichen. Derzeit kommen bereits 100 Arbeiter in den Genuss dieser Unterhaltszahlung, die die tägliche Grundversorgung sichert. "Ohne diese Rente müsste ich von dem leben, was meine Kinder verdienen. So kann ich meinen eigenen Anteil zum täglichen Überleben der ganzen Familie beisteuern", so die ehemalige Plantagenarbeiterin Kuppaie. In Indien ist es kaum möglich in den Ruhestand zu gehen. Wer überhaupt Rente bezieht, erhält 200 Rupien im Monat - das sind umgerechnet etwa fünf Euro.
Brasilien: Mit Orangen Jugendlichen eine neue Zukunft geben
In der abgeschiedenen Region um Chapeco südwestlich von São Paulo haben sich 160 Bauernfamilien mit Orangenplantagen in der Genossenschaft APACO vereinigt. Gemeinsam verfügen sie über 24.000 Orangenbäume mit ca. 630 Tonnen Orangen.
In den vergangenen zwei Jahren wurden davon 110 Tonnen Orangensaftkonzentrat nach Europa exportiert. Es wird ein Mindestpreis von 1.200 US-Dollar pro Tonne plus einem FairTrade-Aufschlag von 100 US-Dollar vertraglich garantiert, auch wenn der Weltmarktpreis niedriger liegt. Steigt der Weltmarktpreis über 1.200 US-Dollar pro Tonne, gilt der Weltmarktpreis zuzüglich dem FairTrade-Aufschlag von 100 US-Dollar, der in jedem Fall ausschließlich in Gemeinschaftsprojekte investiert wird. So wird damit beispielsweise ein Teil der Betriebskosten für ein Mädchen- und ein Jungenheim bezahlt, in dem straffällig gewordene Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen ein neues Zuhause gefunden haben und psychologisch betreut werden. Die Erfahrung zeigt, dass mehr als 80 Prozent der Heimbewohner später ein normales Leben führen können.
Weitere Beispiele und Berichte aus dem Fairen Handel finden Sie u. a. auf den Websites von TRANSFAIR (www.transfair.org) und dem Fair Handelshaus gepa (www.gepa3.de).
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