Vollmilchschokolade mit Vollrohrzuckergeschmack trotz Abwertung bei Stiftung Warentest eine Qualitätsschokolade
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"Geschmackstest" Schokolade
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Hier finden Sie Statements zum Fairen Handel von vielen Prominenten Unterstützern der Kampagne fair feels good.
z.B. Sebastian Bezzel
Sebastian Bezzel unterstützt die bundesweite...
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Seit dem Start von fair feels good. 2003 haben wir mit vielen Aktionen auf die Vorteile von Produkten aus Fairem Handel hingewiesen.
Alle Materialien werden - so lange der Vorrat reicht - kostenlos abgegeben. Lediglich die Versandkosten sind zu übernehmen.
Manch einer hat uns gewarnt, in Zeiten, wo der Geiz bzw. der Preis als alleiniger Wert beim Konsumverhalten gepriesen wird, eine solche Kampagne zu machen. Aber wir denken, gerade das ist der richtige Zeitpunkt, den Fokus wieder auf eine andere Wertigkeit zu richten. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Menschen wieder nach Werten suchen.
Das bestätigt auch eine Emnid-Umfrage, die im Februar 2004 von der VERBRAUCHER INITIATIVE durchgeführt wurde. Demnach kaufen zwar nur 2,9 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig fair gehandelte Produkte. Aber rund 60 Prozent der Befragten sympathisieren mit der Idee des Fairen Handels und halten sie für unterstützenswert. Die Befragten wünschen sich mehr Informationen - und das will "fair feels good." leisten. Günstig einkaufen ist eine Sache. Aber Preisbewusstsein heißt auch, die Produktion und Qualität der Ware fair zu entlohnen. Das heißt: sich bewusst zu machen, welche Arbeitsleistung hinter einer Ware steht, und diese angemessen zu entlohnen.
Produkte, die in den Fairen Handel kommen, werden größtenteils von kleinen Bauernfamilien angepflanzt und geerntet. Dabei wird weitgehend auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Immer mehr Bauern steigen um auf den ökologischen Landbau. Daher sind fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Orangensaft oder Bananen auch immer öfter Produkte in Bio-Qualität. Ein weiterer Vorteil des Fairen Handels: Kinderarbeit ist verboten. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation arbeiten in den Entwicklungsländern rund 250 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Das heißt: In vielen Waren steckt illegale Kinderarbeit. Nicht so bei Waren aus dem Fairen Handel. Die Bauern bekommen für ihre Ernte Preise, die deutlich über den oftmals existenzgefährdenden Weltmarktpreisen liegen. Daher können sie ihre Kinder zur Schule schicken.
Mit "fair feels good." wollen wir den Bekanntheitsgrad fair gehandelter Produkte erhöhen und die gesellschaftspolitische Bedeutung des Fairen Handels deutlich machen. Dies geht nur, wenn wir uns auch über die Bedeutung des Wertebegriffs "fair" klar sind. Daher beschränkt sich die Kampagne nicht nur auf Informationen über den Fairen Handel, sondern stellt Fairness an sich und das positive Lebensgefühl, das dieser Wert mit sich bringt, in den Vordergrund. Dabei möchte ich betonen, dass es sich um eine reine Informationskampagne handelt, die zum Nachdenken anregen soll, und nicht um eine Werbekam- pagne. Die zentrale Botschaft lautet: Faires Verhalten ist erstrebenswert. Und Fairer Handel steht letztendlich für Fairness beim Konsum.
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